Donauwelle – unheimlich lecker

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Stand auf der Kleider- und Spielzeugbörse unseres Turnvereins. Hier ist es Tradition dass jeder Teilnehmer einen Kuchen für die Kaffeetafel mitbringt. Der Erlös des Verkaufs geht anschließend an die Kinderabteilung des Turnvereins.

Hier backe ich sehr gerne eine Donauwelle. Leicht zu backen und unheimlich lecker, wenn man ein paar Kleinigkeiten beim Anrühren beachtet. Die Tipps dazu gebe ich dir weiter unten in der Beschreibung.

Donauwelle

 

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Butter oder Margarine (ich verwende am liebsten Sanella)
  • 250 g Zucker
  • 6 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • etwas Fett für das Blech

Zutaten für die Buttercreme:

  • 1/2 l Milch
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 100 g Zucker
  • 250 g Butter oder Margarine
  • abgeriebene Schale und 4 Esslöffel Saft einer unbehandelten Zitrone

Zutaten für den Guss:

2 Tafel Halbbitter Schokolade (hier nehme ich die von Ritter Sport)

50 g weißes Pflanzenfett

 

Die Zubereitung:

Den Pudding mit der Milch und der angegebenen Menge Zucker laut Packungsanleitung zubereiten.

Den Ofen auf 175° vorheizen.

Erster Tipp: achte auf gleiche Temperaturen der Zutaten. Eine kalte Margarine läßt sich nicht schaumig schlagen, kalte Eier lassen die Margarine “grisselig” werden. Nimm alles rechtzeitig aus dem Kühlschrank und lass es auf Zimmertemperatur warm werden.

Margarine und Zucker schaumig rühren. -> Hier kommt der wichtigste Tipp: schaumig heißt wirklich schaumig. Viele rühren den Zucker schnell in die Margarine, denken das reicht und geben auch schon die Eier dazu. Wenn du einen wirklich fluffigen Teig essen möchtest dann schlägst du das Fett mit dem Zucker mind. 5 min. lang auf. Das ist eine lange Zeit, aber es lohnt sich.

Anschließend nach und nach die Eier dazu geben und weiter rühren. Tipp: nach und nach, nicht alle Eier auf einmal dazu geben.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz unterrühren.

Die Hälfte des Teigs auf das gefettete Backblech geben und verstreichen, den Kakao in die zweite Teighälfte rühren und diese auf dem ersten Teig gleichmäßig verstreichen.

Die Kirschen abtropfen lassen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Kuchen im Backofen ca. 30 min. backen. Tipp: Umluft klingt gut, ich backe Kuchen immer nur bei Ober-/Unterhitze. Den Kuchen heraus nehmen und kalt werden lassen.

Für die Buttercreme den restl. Zucker mit der Butter leicht schaumig rühren. Den Pudding löffelweise dazu geben und die Buttercreme anschließend gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen.

Für die Glasur das Fett leicht erhitzen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Die Glasur dann gleich auf dem Kuchen verteilen und erkalten lassen bis die Glasur hart ist.

 

 

 

 

 

Ich habe leider gar kein Foto vom angeschnittenen Kuchen auf dem Blech. Er war viel zu schnell aufgegessen, nur mein eigenes Stück konnte ich für das Foto noch retten.

 

Falls du diese Donauwelle nachbacken möchtest habe ich zum Ausdrucken ein kleines Rezeptblatt für dich erstellt:

 

 

 

 

Ich habe in meinem Leben noch nie mit Fondant oder ähnlichem gearbeitet. Wir mögen Kuchen und Torten die einfach nur lecker sind und nicht schick aussehen und niemand mag sie essen. Wenn es dir auch so geht probier diese Donauwelle einmal aus und lasst sie euch schmecken.

Liebe Grüße

7 thoughts to “Donauwelle – unheimlich lecker”

  1. mhhh schaut lecker aus 🙂 ich mach da immer am liebsten Käsekuchen, der geht so schön schnell und kommt auch immer gut an. Fondant mag ich übrigens auch nicht 🙂

    1. Käsekuchen habe ich auch schon lange nicht mehr gebacke – könnte ich mal wieder machen 🙂
      Der Vorteil von Blechkuchen ist dass so viele Stücke bei raus kommen, da kann man dann viel mit zur Börse nehmen (dafür hatte ich die Donauwelle diesmal gebacken) und trotzdem auch noch ein Stück zu Hause behalten.

  2. mmh lecker. gleich mal ausgedruckt das rezept und ich werde es zum 59 geburtstag meines papas am 01.11.2017 ausprobieren.
    ich hoffe ich bekomme es hin. bin nicht so die bäckerin, leider.
    Ich liebe zuckerkuchen. den bekomm sogar ich hin

    1. Denk dran ruhig auch mal etwas länger zu rühren. Das machen die meisten falsch und denken, ach was solls, ich kippe alles zusammen, rühre es um und ab in den Backofen.
      Ich wünsche euch eine schöne Feier Christine

      1. Danke das werde ich tun.
        Kann ich den einen tag vorher backen ohne probleme?
        Und den transport nach sa……en muss er auch überstehen.

        1. Das mit dem Transport ist nicht so schwer da es ja eine Art Topfkuchen ist und der nicht so schnell bricht.
          Einen Tag vorher kannst du ihn ja wie jeden Kuchen backen, nur ich fand den Marmorkuchen dann doch ein wenig trocken.

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